Nachsorge

Eine engmaschige Überwachung von Patienten mit GIST ist entscheidend. Die Zeitabstände zwischen den Nachsorgeuntersuchungen – alle 3 bis 6 Monate – sind abhängig von Risikogruppen, Untersuchungsmethoden sowie der Lokalisation des Primärtumors und der Metastasen. Zu den wichtigsten Untersuchungsmethoden, die derzeit eingesetzt werden, gehören die allgemeine körperliche Untersuchung, Sonographie/Ultraschall (begrenzt!), Blutanalyse/Laborwerte sowie vor allem CT-Untersuchungen (Standard!) des Bauchraums. Weitere Untersuchungen können je nach Lokalisation, Grad der Streuung sowie Erkrankungsstadium und Therapie sowie in Abhängigkeit vom allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten ebenfalls eingesetzt werden. Bitte beachten Sie folgendes: In ihrem eigenen Interesse sollten GIST-Patienten auf eine langfristige und (je nach individuellem Erkrankungsstadium) engmaschige Überwachung bestehen. Selbst bei Patienten mit lokalisiertem GIST oder bei Patienten, welche die adjuvante Imatinib-Therapie abgeschlossen haben, sollten die weiteren Nachsorgeuntersuchungen über einen Zeitraum von deutlich mehr als fünf Jahren fortgesetzt werden, da auch Jahre später noch Rezidive auftreten können.
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